Abschreibung (AfA)
Im Laufe der Zeit werden Häuser und Gebäude abgenutzt. Die Dauer der Nutzung ist somit beschränkt, was in verschiedenen Bereichen steuerlich geltend gemacht werden kann.
Von A wie Annuität bis Z wie Zinsbindung – hier finden Sie verständliche Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen rund um Baufinanzierung, Anschlussfinanzierung, Bausparen und Vorsorge. Kurz, klar, praxisnah.
Im Laufe der Zeit werden Häuser und Gebäude abgenutzt. Die Dauer der Nutzung ist somit beschränkt, was in verschiedenen Bereichen steuerlich geltend gemacht werden kann.
Für viele Menschen stellt der Erwerb einer Immobilie ein Teil ihrer Altersversorgung dar. Mit dem richtigen Finanzierungsplan kann das abbezahlte Haus im Alter ein solides Einkommen zusätzlich zur Rente bedeuten.
Ein Objekt hat sich amortisiert, wenn die anfänglichen Aufwendungen dafür durch Erträge gedeckt werden. Die Dauer dieses Prozesses wird als Amortisationszeit bezeichnet.
In einem Anderkonto bzw. Treuhandkonto werden Fremdgelder von einem Notar verwaltet. Häufig kommt es bei einem Immobilienkauf zum Einsatz, wenn Auszahlungsvoraussetzungen noch nicht erfüllt sind.
Die Annuität beschreibt den monatlich gleichbleibenden Betrag, der für ein Darlehen oder eine Hypothek aufgewendet werden muss. Er errechnet sich aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil und wird gezahlt, bis das gesamte Darlehen zurückgezahlt worden ist.
Das Annuitätendarlehen ist die häufigste Form der Baufinanzierung in Deutschland. Während der Zinsbindung bleibt die monatliche Rate konstant, der Tilgungsanteil steigt mit der Zeit, der Zinsanteil sinkt entsprechend.
Anschaffungskosten beschreiben alle Kosten, die für den Erwerb einer Immobilie aufgewendet werden. Hierzu gehören neben dem Kaufpreis auch die Kosten für Gutachter, Notare sowie die Gebühren für Grundbuchänderungen.
Wenn die Zinsbindung eines Baudarlehens endet, aber noch eine Restschuld besteht, wird eine Anschlussfinanzierung benötigt. Sie kann beim bisherigen Kreditgeber abgeschlossen werden oder als Forward-Darlehen schon Jahre vorher gesichert werden.
Wenn bestimmte Voraussetzungen wie die Eintragung der Grundpfandrechte erfüllt sind, zahlen Banken ihr Darlehen aus. Diese Voraussetzungen werden vertraglich festgelegt und müssen vom Darlehensnehmer erbracht werden.
Mit der Unterzeichnung einer Bürgschaft bzw. eines Avals verpflichtet sich der Bürge dem Gläubiger eines Dritten gegenüber, für dessen Verbindlichkeiten aufzukommen.
Seit 2002 hat der Gesetzgeber eine Bauabzugssteuer von 15 Prozent für Bauleistungen angesetzt. Diese muss bei Bezahlung an das Finanzamt abgeführt werden. Eine Freistellung ist nach Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung möglich.
Eine Baubürgschaft kann vor Vertragsabschluss als Voraussetzung ausgehandelt werden und sichert den Bauherrn gegen finanzielle Forderungen gegenüber seinem Bauunternehmer ab, wenn dieser zahlungsunfähig wird.
Ein Bausparvertrag kombiniert eine Sparphase mit einem späteren zinsgünstigen Bauspardarlehen. Er wird häufig als Baustein einer Baufinanzierung eingesetzt, etwa zur langfristigen Zinsabsicherung.
Es ist wichtig, dass die Grenze der eigenen Belastung im Anschluss an den Bau oder Kauf einer Immobilie nicht überschritten wird. Die finanzielle Belastung sollte 40 Prozent des Nettofamilieneinkommens nicht überschreiten.
Die Beleihungsgrenze stellt einen prozentualen Abschlag vom Beleihungswert einer Kreditsicherheit dar. Banken dürfen in der Regel maximal bis zu dieser Obergrenze Kredite gewähren.
Der Beleihungswert ist ein Wert, der mit hoher Wahrscheinlichkeit langfristig zu jedem Zeitpunkt realisiert werden kann. Nach diesem Wert richten sich die Finanzierungsmittel der Kreditinstitute.
Wird ein gewährtes Darlehen nicht abgerufen, fallen ab dem Tag der Darlehenszusage bis zur Abrufung des Kredites Bereitstellungszinsen an. Sie entstehen häufig, wenn ein Bauvorhaben sich verzögert.
Die Bonität bezeichnet die Kreditwürdigkeit eines Antragstellers. Sie wird unter anderem über Schufa-Auskunft, Einkommensverhältnisse und Vermögensaufstellung bewertet und beeinflusst die Konditionen einer Finanzierung.
Mit der Unterzeichnung einer Bürgschaft verpflichtet sich der Bürge dem Gläubiger eines Dritten gegenüber, für dessen Verbindlichkeiten aufzukommen. Bei einem Immobilienkauf kann eine Bürgschaft beispielsweise die Zahlungen eines Käufers absichern.
Ein CAP-Kredit ist ein Darlehen mit einem variablen Zinssatz, der periodisch angepasst wird. Zudem gibt es eine Zins-Obergrenze, die nicht überschritten wird – das schützt vor unerwartet steigenden Zinsen.
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergibt zinsgünstige Darlehen für energiesparende Baumaßnahmen im Rahmen des Bundesförderungsprogramms für CO2-Gebäudesanierung.
Das Damnum (auch Disagio genannt) ist der Differenzbetrag zwischen dem vereinbarten Darlehensbetrag und der eigentlichen Auszahlungssumme. Es wirkt wie eine Vorab-Zinszahlung und senkt den Nominalzins.
Mit einem Darlehen oder auch Kredit verpflichtet sich der Darlehensnehmer dazu, den vertraglich vereinbarten Geldbetrag zuzüglich Zinssatz bei Fälligkeit an den Darlehensgeber zurückzuzahlen. Beim Immobilienkauf werden Darlehen in der Regel von Banken gegeben und in monatlichen Raten zurückgezahlt.
Das Disagio ist der Differenzbetrag zwischen dem vereinbarten Darlehensbetrag und der eigentlichen Auszahlungssumme. Es kann steuerlich vorteilhaft eingesetzt werden und wirkt sich zinssenkend aus.
Der Effektivzins gibt die tatsächlichen Kosten eines Kredits an. Er berücksichtigt neben dem Nominalzins auch Bearbeitungsgebühren, ein Disagio, die Art der Zins- und Tilgungsverrechnung und eventuelle Vermittlungsprovisionen. Er ist der beste Maßstab, Kreditangebote mit gleicher Zinsbindung zu vergleichen.
Das Eigenheimrentengesetz – häufig Wohn-Riester genannt – fördert den Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum als Altersvorsorge. Beiträge können mit staatlichen Zulagen und Steuervorteilen bezuschusst werden.
Setzen Sie für die Finanzierung einer eigenen Immobilie soviel Eigenkapital wie möglich ein. Eine stets verfügbare Reserve von drei bis sechs Nettomonatsgehältern sollten Sie allerdings für unvorhergesehene Ausgaben behalten. Höheres Eigenkapital senkt den Zinssatz und reduziert das Beleihungsrisiko.
Die Eigenkapitalquote bezeichnet den prozentualen Anteil eigener Mittel am Kaufpreis einer Immobilie. Sie ist ein zentraler Faktor für die Konditionen einer Baufinanzierung – als Faustregel gelten 20 Prozent als gut.
Dinglich gesichertes, zeitlich befristetes Recht an einem Grundstück, auf oder unter der Oberfläche ein Bauwerk zu errichten. Das Erbbaurecht ist belastbar, veräußerlich und vererbbar. Entgelt für die Gewährung eines Erbbaurechts ist der Erbbauzins.
Der Erbbauzins ist die regelmäßige Zahlung des Erbbauberechtigten an den Grundstückseigentümer als Entgelt für das Erbbaurecht. Er wird häufig prozentual am Bodenwert des Grundstücks bemessen.
Ein Festdarlehen ist ein Kredit, der über einen bestimmten Zeitraum tilgungsfrei bleibt – getilgt wird in einer Schlusszahlung. Es wird häufig in Kombination mit Bauspar- oder Lebensversicherungsverträgen eingesetzt.
In einem Finanzierungsplan werden alle Kosten eines Bauvorhabens detailliert aufgelistet und den verfügbaren Eigen- und Fremdmitteln gegenübergestellt. Er ist die Grundlage jeder seriösen Baufinanzierung.
Mit einem Forward-Darlehen können sich Bauherren bereits Jahre vor Auslauf der bestehenden Zinsbindung den aktuellen Zinssatz für die Anschlussfinanzierung sichern. Das schützt vor künftig steigenden Zinsen.
Die Freistellungserklärung ist eine verbindliche Bescheinigung der finanzierenden Bank eines Bauträgers, dass sie bei Verkauf das Objekt von allen Grundpfandrechten gegenüber dem Käufer freistellen wird. Häufig sind die in Abteilung III eingegebenen Grundpfandrechte höher als der Kaufpreis.
In der Baufinanzierung bedeutet der Begriff Fremdkapital die Gesamtkosten eines Bauvorhabens abzüglich des vorhandenen Eigenkapitals – also der Teil, der über Bankdarlehen finanziert werden muss.
Im Grundbuch sind alle Besitz- und Rechtsverhältnisse von Grundstücken festgeschrieben. Es wird beim Amtsgericht der jeweiligen Kommune geführt und ist die zentrale Rechtsgrundlage jeder Immobilienfinanzierung.
Die Grunderwerbsteuer wird beim Kauf von Grundstücken in Deutschland erhoben. Der Steuersatz beträgt je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 Prozent. Sie zählt zu den Kaufnebenkosten und sollte vollständig aus Eigenkapital gedeckt werden.
Das Grundpfandrecht beinhaltet gewisse Sicherheitsrechte an Grundstücken. Beispielsweise kommt es in Form von Sicherheiten für einen Kreditantrag zum Tragen – die Bank lässt sich Hypothek oder Grundschuld eintragen.
Die Grundschuld ist eine dingliche Sicherheit eines Grundstücks für eine Forderung. Sie ist heute die übliche Sicherungsform bei Baufinanzierungen, weil sie flexibler ist als die klassische Hypothek.
Der Begriff Haushaltspauschale wird häufig in der Baufinanzierung verwendet. Banken legen hierbei Mindestsätze fest, die nach Bezahlung der Kreditraten den Lebensunterhalt sichern – etwa 700 bis 1.000 Euro für eine Einzelperson.
Eine Hypothek ist eine Grundstücksbelastung mit einem Pfandrecht, das in das Grundbuch eingetragen wird. Sie dient zur Absicherung von langfristigen Krediten und ist heute weitgehend von der Grundschuld abgelöst worden.
Die Investitionszulage ist eine staatlich geförderte Subvention für die Anschaffung und Herstellung von Wirtschaftsgütern unter bestimmten Voraussetzungen.
Der Jahreszins wird häufig als effektiver Jahreszins bezeichnet und beschreibt die Kosten für ein Darlehen pro Jahr inklusive aller Nebenkosten.
Zu den Kaufnebenkosten zählen Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchgebühren sowie gegebenenfalls Maklerprovision. Sie betragen je nach Bundesland zehn bis fünfzehn Prozent des Kaufpreises und sollten aus Eigenkapital bestritten werden.
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergibt zinsgünstige Förderdarlehen für Wohneigentum, energetische Sanierung und altersgerechtes Umbauen. Sie werden über die Hausbank beantragt und sind oft kombinierbar mit anderen Bausteinen.
Ein Kredit ist ein Darlehen, das für verschiedenste Projekte und Bauvorhaben gewährt werden kann.
Eine Kreditkonsolidierung ist eine Zusammenfassung von mehreren Krediten. Eine Konsolidierung macht vor allem dann Sinn, wenn die Zinsen der einzelnen Kredite über dem Zinssatz des ablösenden Kredits liegen würden.
Bevor ein Kredit gewährt wird, wird die Kreditwürdigkeit oder auch Bonität des Kreditnehmers geprüft. Hierfür werden Schufa-Auskunft, Einkommensnachweise und gegebenenfalls weitere Unterlagen herangezogen.
Der Lastenzuschuss ist mit dem Wohngeld für Mieter gleichzusetzen. Er kann von Wohnungs- und Hauseigentümern beantragt werden, wenn ihr Einkommen die Belastung durch das Eigentum nicht decken kann.
Nach erfolgreicher Identifikation eines Antragstellers bei seinem Kreditinstitut wird anschließend die Legitimation vorgenommen. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben und erfolgt häufig per Post-Ident- oder Video-Ident-Verfahren.
Mit einer Löschungsbewilligung wird das Entfernen von eingetragenen Rechten im Grundbuch notariell genehmigt. Sie ist erforderlich, wenn ein Darlehen vollständig getilgt wurde und die Grundschuld gelöscht werden soll.
Muss ein Bauvorhaben nachfinanziert werden, wird der ursprünglich geplante Finanzbedarf im Nachhinein erhöht. Allerdings geht eine Nachfinanzierung oftmals mit höheren Zinskonditionen einher und sollte möglichst vermieden werden.
Werden ein Grundpfandrecht oder eine Belastung im Nachhinein in das Grundbuch eingetragen, geschieht dies an einer nachrangigen Rangstelle. Diese Rangstelle ist im Falle einer Verwertung von Bedeutung – höhere Ränge werden zuerst bedient.
Mit der Negativbescheinigung bestätigt die jeweilige Gemeinde, dass sie ihr Vorkaufsrecht an einem Grundstück nicht in Anspruch nehmen wird. Sie ist Voraussetzung für die Eintragung des neuen Eigentümers im Grundbuch.
Bei der Baufinanzierung beschreibt der Nennbetrag die Summe des beantragten Darlehensbetrags zuzüglich der Kosten für Bearbeitungsgebühren und einer eventuellen Restschuldversicherung.
Der Nominalzins ist der reine Zinssatz eines Darlehens ohne Berücksichtigung weiterer Kosten. Im Gegensatz zum Effektivzins bildet er nicht die tatsächlichen Gesamtkosten ab und eignet sich daher weniger zum Vergleich.
Der Notar ist für die rechtsverbindliche Beurkundung von Verträgen und anderen Dokumenten zuständig. Bei einem Immobilienkauf berät er beide Parteien neutral und übernimmt die Vertragsabwicklung.
Optionstarife bieten Bauherren die Möglichkeit, den Zeitpunkt ihres Bauvorhabens noch nicht festzulegen und sich zu einem späteren Zeitpunkt für ihre Kreditkonditionen zu entscheiden.
Der Rahmenzins ist eine zusätzliche Absicherung für ein Kreditinstitut. Er liegt in der Regel zwischen 12 und 18 Prozent und sichert insbesondere die jährlichen Nebenleistungen.
Mit einer Rangbescheinigung gibt ein Notar einem Kreditinstitut die Gewährleistung, dass die Eintragung einer Grundschuld in der richtigen Rangfolge erfolgt ist – wichtig für die Werthaltigkeit der Sicherheit.
Eine Rate ist der vertraglich vereinbarte Betrag, der zu einem bestimmten Termin an den Darlehensgeber für ein Bauvorhaben oder eine Baufinanzierung gezahlt werden muss.
Der Realkredit ist ein Darlehen, das über Vermögens- oder Sachwerte besonders abgesichert wird – im Gegensatz zum Personalkredit, der nur über die Bonität des Kreditnehmers besichert ist.
Die Restschuld bezeichnet den Restbetrag, den ein Kreditnehmer am Ende der vereinbarten Vertragsfrist noch zu zahlen hat. Sie ist die Basis für die Anschlussfinanzierung und wird durch die anfängliche Tilgungshöhe maßgeblich beeinflusst.
Die Riester-Rente ist eine staatlich geförderte private Altersvorsorge. Sie kann auch als Wohn-Riester für die Tilgung einer selbstgenutzten Immobilie eingesetzt werden – mit Zulagen und Steuervorteilen.
Die Rürup-Rente, auch Basisrente genannt, ist eine staatlich geförderte private Altersvorsorge insbesondere für Selbstständige. Beiträge können in erheblichem Umfang als Sonderausgaben steuerlich geltend gemacht werden.
Die Abkürzung Schufa steht für „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung" und gibt Auskunft über die Kreditwürdigkeit von Personen. Vor jeder Baufinanzierung wird eine Schufa-Auskunft eingeholt.
Eine Sondertilgung ist eine Zahlung, die außerhalb der vereinbarten Ratenzahlungen eines Darlehens gezahlt wird und somit dessen Laufzeit verkürzt. Viele Kreditverträge erlauben jährliche Sondertilgungen ohne Vorfälligkeitsentschädigung.
Als Tilgung bezeichnet man die Zahlung, die von einem Darlehensnehmer an sein Kreditinstitut in regelmäßigen Abständen gezahlt wird. Eine höhere anfängliche Tilgung verkürzt die Gesamtlaufzeit deutlich.
Tilgungsfreie Jahre bezeichnen einen vereinbarten Zeitraum zu Beginn eines Darlehens, in dem keine Tilgung stattfindet – nur Zinsen werden gezahlt. Diese Variante eignet sich in bestimmten Konstellationen, etwa bei Bauphasen.
Ein Treuhandkonto ist ein spezielles Konto, auf dem Vermögen gebucht wird, das nicht dem Kontoinhaber gehört. Der Kontoinhaber wie etwa ein Notar oder Rechtsanwalt führt das Konto im eigenen Namen, aber für seinen Kunden.
Bei einer Umschuldung wird ein Darlehen bei einem Kreditinstitut abgelöst, wofür wiederum ein Kredit aufgenommen wird. Sie kann sich bei deutlich gesunkenen Zinsen lohnen – die Vorfälligkeitsentschädigung ist gegenzurechnen.
Mit einer Unbedenklichkeitsbescheinigung erklärt das Finanzamt, dass eine Person seiner Steuerpflicht stets nachgekommen ist. Sie wird bei der Eintragung des neuen Eigentümers im Grundbuch benötigt.
Die Valutierung ist die Auszahlung eines Darlehensbetrages an den Darlehensnehmer beziehungsweise direkt an Verkäufer oder Bauunternehmer.
Beim Volltilgerdarlehen ist die Zinsbindung so gewählt, dass das Darlehen am Ende der Laufzeit vollständig zurückgezahlt ist – ohne Anschlussfinanzierung. Es bietet maximale Planungssicherheit, hat aber meist eine höhere Anfangsrate.
Wird ein Darlehensvertrag von Seiten des Darlehensnehmers vorzeitig gekündigt, muss er dem jeweiligen Kreditinstitut eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen. Sie kompensiert dem Kreditgeber den entgangenen Zinsertrag.
Hat eine Person für ein Grundstück oder ein Gebäude ein Vorkaufsrecht, kann sie dieses erwerben, bevor es an einen Dritten verkauft wird. Bei einem Verkauf muss das Recht zunächst angeboten werden.
Der Vorsorge-Spezialist (IHK) ist ein qualifizierter Berater mit IHK-zertifizierter Ausbildung in den Bereichen Altersvorsorge, Berufsunfähigkeit, Krankenversicherung und Pflegeabsicherung – ergänzend zur Baufinanzierung.
Wohn-Riester ist eine besondere Form der Riester-Förderung, mit der die Tilgung einer selbstgenutzten Immobilie staatlich bezuschusst werden kann. Zulagen und Steuervorteile fließen direkt in die Tilgung ein.
Die Wohneigentumsförderung richtet sich in der Regel an Familien mit geringerem Einkommen und ermöglicht diesen, Wohneigentum zu schaffen. Hierzu zählen unter anderem KfW-Programme und Wohn-Riester.
Die Wohnungsbauprämie ist eine staatliche Förderung für Bausparer mit niedrigeren bis mittleren Einkommen. Sie beträgt zehn Prozent auf bestimmte Sparbeiträge bis zu festgelegten Höchstgrenzen.
Eine Zession beschreibt die vertraglich vereinbarte Abtretung einer Forderung eines Gläubigers an einen anderen Gläubiger. Bei Baufinanzierungen wird sie etwa für die Sicherungsabtretung von Lebensversicherungen genutzt.
Der Zins ist der Betrag, den ein Darlehensnehmer seinem Gläubiger zusätzlich zu der Kreditrückzahlung zu zahlen hat – als Entgelt für die Überlassung des Kapitals.
Bei einer Zinsbindung ist der Zinssatz eines Darlehens für einen bestimmten Zeitraum festgeschrieben – typischerweise zwischen fünf und dreißig Jahren. Sie schützt vor steigenden Zinsen und schafft Planungssicherheit.
Der Zinssatz gibt prozentual an, welche Kosten für die Überlassung eines Darlehens anfallen. Er ist abhängig von Marktzinsniveau, Bonität, Beleihungsauslauf und Zinsbindung.
Mit einer Zwangsvollstreckung kann ein Kreditinstitut seine Ansprüche an einen Darlehensnehmer geltend machen, der seinen Zahlungen nicht mehr nachkommen kann. So kann ein Haus, das mit einem Kredit finanziert wurde, in einer Zwangsversteigerung verkauft werden.
Der Zwischenkredit beschreibt ein kurzfristiges Darlehen, das durch einen langfristigen Kredit oder Eigenkapital abgelöst wird – häufig zur Überbrückung beim Hauskauf vor Verkauf der eigenen alten Immobilie.
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